Archive for Juni, 2011

Zeitreise: God save the Roastbeef

Posted by Petra Foede on 29 Jun 2011 | Filed under: England, Kulturgeschichte

Die englische Küche hat keinen guten Ruf; Ausländer werfen ihr vor allem vor, fade und wenig abwechslungsreich zu sein – und das tun sie schon seit Jahrhunderten. Wobei die Engländer sich im Fall deutscher Kritiker damit trösten können, dass man dasselbe ja auch über unsere Küche sagt – auch schon seit Jahrhunderten … Zu einer [...]

Aus Omas Küche: Kirschmichel

Posted by Petra Foede on 22 Jun 2011 | Filed under: Deutschland, Rezepte

Note for international readers: Please use the translator at the sidebar Dieser Post ist etwas anders als sonst, weil ich wie im vorigen Jahr am virtuellen Picknick von Louise teilnehme, aber dazu später mehr. Erst mal zum Kirschmichel, einem süßen Auflauf aus altbackenen Brötchen und Kirschen, den ich als Kind sicher gerne gegessen hätte – [...]

Chicken Francese

Posted by Petra Foede on 15 Jun 2011 | Filed under: Rezepte, USA

Chicken Francese, „Huhn auf französische Art“, ist nicht wirklich französisch, eigentlich überhaupt nicht. Es ist ein bisschen italienisch, deshalb „francese“, aber auch nur ein kleines bisschen – paniertes Huhn in Zitronenbuttersauce wird sich in italienischen Kochbüchern normalerweise nicht finden lassen. Dafür steht es in New York bei jedem guten Italiener auf der Speisekarte. Chicken Francese [...]

Gemengsel und Gehäcksel – die Verwandten der Bulette

Posted by Petra Foede on 08 Jun 2011 | Filed under: Bücher

Ein Brei aus Kartoffeln, Butter, Sahne und Gewürzen auf einem Teller ist a priori nicht weniger Kunst als ein Brei aus Pigmenten, Bindemitteln und Füllstoffen auf einer Leinwand. (Dieter Froelich) Hätte ich nicht die euphorische Buchbesprechung bei Nutriculinary gelesen, wäre mir die „Topografie der Gemengsel und Gehäcksel“ von Dieter Froelich wahrscheinlich durch die Lappen gegangen, [...]

Aus Omas Küche: Marillenknödel

Posted by Petra Foede on 01 Jun 2011 | Filed under: Österreich, Rezepte

Als Kind sammelte ich besondere Wörter, so wie andere Klebebildchen (ein Hobby, das ich mir wohl mit Arthurs Tochter geteilt habe), und eines dieser Wörter war „Knödeltenor“. Ich malte mir voll Vergnügen aus, wie ein Opernsänger vom Leibesumfang eines Pavarotti Berge von Kartoffelklößen in sich hineinstopfte, ehe er auf die Bühne trat, um das hohe [...]